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Im August 1976 wurde der Wasserschaupfad der Umbalfälle eröffnet. Inzwischen ist dieser weit über die Grenzen des Landes bekannt. Er zeigt in eindrucksvoller Weise die landschaftsformende Wirkung des Wassers. Der Wasserschaupfad beginnt kurz nach der Islitzeralm bzw. Pebellalm - man steigt höher bis zur ersten Wegkehre, und geht dort geradeaus weiter. Nach ca. 200 m wird man auf der zu querenden Holzbrücke, von der Gischt des herabstürzenden Grossbachfalles "erwischt". Ab hier geht es leicht ansteigend zur ersten Aussichtskanzel, die einen wunderbaren Ausblick auf die Katarakte der Umbalfälle bietet. Nun immer entlang des Wasserstufenbaches bis zum großen Stein. Dieser tonnenschwere Felsblock wurde im Jahre 1985 durch eine Sturzflut mehrere Meter talauswärts befördert. Von dort geht es nunmehr recht flach weiter bis zum Ende des Wasserschaupfades (Natursteinbrücke). Aufsehen erregt dort, die an eine Felsnische angebaute kleine Hütte aus Naturstein, die den Jägern im Winter zum "Wärmen" dient. Wer sein Fernglas dabei hat, der kann hier in den steilen Felswänden des Wiesenbergs das Steinwild beobachten. Das ruhige Plätzchen am Ende des Schaupfades heißt "Blinig", und lädt ein wenig zum Verweilen ein. Der Abstieg erfolgt entweder über den gleichen Weg zurück, oder über den Fahrweg - der einem direkt zum Grossbachfall führt - hinunter zur Islitzer- bzw. Pebellalm. Dort ist eine kräftige Jause angesagt. Der Rundgang dauert ca. 1 Stunde.